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Gestern habe ich entschieden, dass Maria Aufnahme in den Himmel mein erster Ruhetag sein wird. Die Folge war ein längeres Schlafen, ein ausgiebiges Frühstück und ausführliche Gespräche mit meiner Gastgeberin.

Um 10.00 Uhr besuchte ich am "Gerlitzer Kircherl" die Messe mit Kräuterweihe. Dieses Kircherl wurde 1945 durch Bomben total zerstört und von 1998-2005 von kath. und evang. Burschenschaften wieder neu aufgebaut. Der Pfarrer hat eine sehr ansprechende Predigt gehalten über das Ziel des Lebens (im Himmel). Nachdem der Trachtenverein das Rundherum und die Messe mitgestaltet haben, hat er in seiner Predigt auch darauf bezug genommen und eine Geschichte erzählt. Die Sorge um die Gesundheit ist heute dominierend. Nicht alle haben einen Arbeitsplatz und wissen, "wohin sie gehen sollen". Das große Ziel ist der Blick aufs Ganze und die Bewahrung der Schöpfung. Bei dieser Predigt (gerade wegen der Zielorientierung) habe ich gut dabei sein können.

Ein Trachtenträger ist verstorben. Er war daheim aufgebahrt im offen Sarg. So war es ja früher üblich. Wie die Leute sich berabschiedeten und hineinschaten, gingen sie immer mit einem Schmunzeln weg. Warum? Auf dem Hosenträger war groß gestanden: "Gsund samma"

Wir bleiben noch etwas sitzen und ich erlebe eine ganz tolle Gastfreundschaft. Ein älterer Herr hat mir alles erklärt und mich auch eingeladen. Ich treffe eine Frau mit ihrem Bekannten, die vor 3 Jahren den Jakobsweg miteinander gegangen sind. Schließlich bekomme ich noch viele Wünsche mit und zwei Kräuterbüscherl. Es stellt sich heraus, dass Arnoldsteiner Frauen am 25. Sept. in Assisi sind. Ich gebe ihnen meine Handynummer, falls ich schon dort bin, dass wir uns treffen.

Das ausführliche Mittagsschlaferl tut echt gut. Der anschließende Kaffee auch. Das Plauscherl mit Matthias (Sohn der Gastgeberin) ebenso. Italienisch lernen stand auch kurz am Programm.
Jetzt bin ich dabei, das Internet noch voll zu nutzen und am Abend werde ich ins Serenaden-Konzert auf die Burg Arnoldstein gehen.
Morgen früh werde ich wieder zeitig (spätestens 7.00 Uhr) aufbrechen und schauen, dass ich bis Pontebba komme. Das Wetter schaut ja besonders gut aus.

Nach einer kurzen Hochrechnung und weiteren Recherche werde ich den Plan verfolgen, 16 Tage bis Forli und 16 Tage am "Camino Assisi".

Immer wieder fällt mir auch das Segensgebet vom Aufbruch in Kirchschlag ein. Gerade jetzt zur "Grenzüberschreitung" ist es eine wertvolle Hilfe.

Viele gute Wünsche gehen von Arnoldstein mit nach Assisi

Eine gute Gemeinschaft nach dem Gottesdienst. Im Vordergrund meine Gastgeberin Gerti

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Kommentar

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Kommentar von Sonja Riha am 18. August 2009 um 5:40pm
Lieber Ferdinand,

inzwischen wirst du ja schon einige Erfahrungen in Italien gemacht haben. Danke für deinen Blog, ich verfolge ihn mit viel Interesse und Mit-fühlen und Mit-denken. Gottes Segen für den weiteren Weg!!!

Sonja

Notizen

Einstieg ins Pilgern

Erstellt von Pilgerbegleiter 14. Nov 2008 at 12:06. Zuletzt aktualisiert von Christine Dittlbacher 11. Apr 2016.

Benediktweg

Erstellt von Michaela 8. Mai 2009 at 9:41. Zuletzt aktualisiert von Christine Dittlbacher 11. Apr 2016.

Spirituelle WegbegleiterInnen

Erstellt von Christine Dittlbacher 22. Feb 2011 at 10:02. Zuletzt aktualisiert von Christine Dittlbacher 11. Jun 2014.

Begleiter auf dem Weg

Erstellt von Christine Dittlbacher 1. Apr 2011 at 15:40. Zuletzt aktualisiert von Christine Dittlbacher 1. Apr 2011.

Aktuell

Erstellt von Pilgerbegleiter 25. Aug 2008 at 12:38. Zuletzt aktualisiert von Webmaster 28. Jun 2010.

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