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Ein erster Umweg und wieder einmal weiter als geplant (41. Tag)

Route: Dovadola bis Portico, ca. 37 km und 10 Stunden.

Wir bekommen noch ein schònes Frùhstùck und machen uns gegen 7.30 Uhr auf den Weg. Um genau 8 Uhr sind wir am offiziellen Beginn des Camino Assisi bei der Ortstafel von Dovadola. Es geht gleich ordentlich bergauf und sehr bald ùberblicken wir die Landschaft.

Wunderschòn. Ich bin fasziniert von der Steilheit der Felder und von der Mùhsal der Landwirtschaft, die da dahinter steckt.

Auf den Wegen, die wir oben auf Strassen und Wegen zurùcklegen, bleibt viel Zeit, wo Gerlinde und ich ùber alles Mògliche reden. Thema ist immer wieder unsere Familie, das Daheim, ùber unsere letzten Jahre in der Pfarre und vor allem in der Diòzese. Es war einfach enorm viel, was sich da so getan hat. Wir finden einen guten Gleichschritt, obwohl es mein 41.ster und ihr 1. Tag ist.

Die Markierung ist gut angebracht und immer gut sichtbar. Der Plan dazu sagt allerdings etwas anderes. Wir stehen in San Valentino und das ist am Plan allerdings nicht am Weg. Die dortige Kirche ist wieder einmal zugesperrt. Es kommt ein Fòrster und der erklàrt uns den Weg zurùck. Ab diesem Punkt ist sehr schlecht markiert und wir verlieren den Camino. Ein Vater mit seinem Sohn geht dann mit uns auf eine Feldkuppel und zeigt uns den kùrzesten Weg nach Marzanella.

Wir wollten in Marzanella nàchtigen. Das Haus ist aber gut versperrt und in der Kapelle stehen ein paar Sonnenliegen. Ein SMS an den Besitzer ergibt, dass das Haus jetzt nicht betreut wird. Es ist kùhl um nicht zu sagen kalt. So entschliessen wir uns, weiterzugehen bis Portico.

Ein Weg immer oben am Kamm mit einem wunderbaren Blick in die Landschaft. Es wird schon abend und die kommenden Berge der nàchsten Tage sind vor uns gut beleuchtet. Es ist ein gutes, wenn auch spàtes GEHEN.

Wieder empfàngt uns eine Wanderhùtte mitten im Ort und es ist ein ganz altes, aber sehr schòn hergerichtetes Hotel. Ich bin gespannt, wann es wirklich eine Hùtte geben wird.

Wir spùren und freuen uns, dass wir einen Gleichschritt und eine hinhòrende, klare und einfùhlsame Sprache miteinander gefunden haben.

Mit auf dem Weg sind: Hat das nicht alles ohnehin so kommen mùssen bei den Entwicklungen in und von Rom abwàrts? War das in den letzten Jahren nicht ohnehin zu viel (Diòzese und die schwierigen Situationen, Pfarre und Pfarrzentrumsbau,....)?

Ich beobachte lange einen Bauern (weil wir ihn vom Weg aus immer wieder aus anderer Perspektive sehen) wie er mit einem Pflug mit einer Pflugschare ein ganz grosses Feld pflùgt. Es wird Tage brauchen, bis er fertig ist. Was treibt diesen Menschen an, nicht alles hinzuwerfen?

Dieser Pfeil soll uns führen

Wir gehen auf schönen Wegen

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Notizen

Einstieg ins Pilgern

Erstellt von Pilgerbegleiter 14. Nov 2008 at 12:06. Zuletzt aktualisiert von Christine Dittlbacher 11. Apr 2016.

Benediktweg

Erstellt von Michaela 8. Mai 2009 at 9:41. Zuletzt aktualisiert von Christine Dittlbacher 11. Apr 2016.

Spirituelle WegbegleiterInnen

Erstellt von Christine Dittlbacher 22. Feb 2011 at 10:02. Zuletzt aktualisiert von Christine Dittlbacher 11. Jun 2014.

Begleiter auf dem Weg

Erstellt von Christine Dittlbacher 1. Apr 2011 at 15:40. Zuletzt aktualisiert von Christine Dittlbacher 1. Apr 2011.

Aktuell

Erstellt von Pilgerbegleiter 25. Aug 2008 at 12:38. Zuletzt aktualisiert von Webmaster 28. Jun 2010.

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